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Fernreisen: 

Es begann 1971 nach dem Abitur mit einer Tramp-Tour alleine ums halbe Mittelmeer.
Schweiz - Frankreich - Spanien - Marokko - Algerien - Tunesien - Italien - Schweiz, das waren die Länder,
die ich in 10 Wochen durchreiste. Das ganze kostete 630 DM (=322 €), auch damals nicht viel Geld, wenn
man bedenkt, dass schon die Überfahrt von Tunis nach Sizilien knapp 60 DM gekostet hat - und da konnte
man ja schlecht trampen.
1972 stand dann die damals klassische Tour junger "Abenteurer" auf dem Programm: über die Türkei, Iran,
Afghanistan, Pakistan und Indien nach Nepal. Mit 3 Monaten wurden die Semesterferien voll ausgereizt.
Ehrlich gesagt darf ich gar nicht daran zurückdenken - ist doch heutzutage eine solche Reise praktisch gar
nicht mehr möglich! Ist das der Fortschritt der Menschheit ???

Im Winter 1973/74 legte ich ein Urlaubssemester ein, das ich in Marokko verbrachte. Ursprünglich wollte ich am Sahara-Rand bezüglich der Besonderheiten sogenannter "Kalt-Oasen" im Hinblick auf meine Examensarbeit "forschen". Daraus wurde aus unterschiedlichsten Gründen nichts. Es blieb aber ein tolles Erlebnis, ein solches Land über viele Wochen ohne jeden Zeitstress bereisen zu können. D.h. wir haben eher in dem Land gelebt, als es einfach nur bereist. Dazu gehörte z.B. auch, dass ich überwiegend die Kleidung der Einheimischen trug.

Diese Reise hat mein Faible für Wüste, das ich schon 1971 entdeckt hatte, weiter verstärkt.

Seit 1976 arbeitete ich in Berlin als Lehrer, so dass wirklich lange Reisen nicht mehr möglich waren. Mit den 6 Wochen im Sommer kann man zwar auch schon "was anfangen", aber leider liegen diese Ferien in einer Jahreszeit, die für etliche Reiseziele wie z.B. die Sahara - milde ausgedrückt - ungünstig ist.

Dennoch entschied ich mich für eine Reise in die algerische Sahara. 

Leider verschob ich meine Afghanistan-Interessen auf später . . . die Entwicklung, die sich kurz darauf schon anbahnte, führte leider dazu, dass daraus bis heute nichts mehr geworden ist. Dies ist sehr schade, denn Afghanistan habe ich als eines der faszinierendsten Länder in Erinnerung, die ich je besucht habe. Heute kann ich immerhin darauf zurückblicken, dass ich auf den mittlerweile weltbekannten Buddha-Statuen schon gestanden habe, die heute nicht mehr existieren.

Im Sommer 1977 ging's also in die algerische Sahara! Natürlich wieder hochinteressant, aber auch ausgesprochen anstrengend. Obwohl eine trockene Hitze, und trocken ist es dort wirklich, erträglicher ist als eine feuchte, können die meisten sich sicher kaum vorstellen, wie es bei über 50°C im Schatten auszuhalten ist. Ergänzend muss gesagt werden, dass ich dabei nie klimatisierte Unterkünfte oder Fahrzeuge benutzt habe.

Ergänzung und Fortsetzung folgt

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Bergsteigen - Skifahren - Skitouren:

 

Ende der siebziger Jahre wendete ich mich dem Skifahren und Bergsteigen zu. Ausbildungskurse und Touren fanden dabei in den Alpen statt. Skilanglauf und Skitourengehen sowie Skibergsteigen kamen hinzu.

Da liegt es nicht mehr fern, dass man sich auch mehr und mehr für "die Berge der Welt" interessiert.

So folgten zwei Reisen nach Südamerika mit Schwerpunkt peruanische Anden, sowie Reisen ins indische Kaschmir und Ladakh.


Ergänzung und Fortsetzung folgt